Binäre Optionen – Forex oder Rohstoffe traden

Die Forex lockt mit ihren liquiditätsgetriebenen großen Intradaybewegungen inklusive abgeleiteter Derivate mit Hebeln im Tausenderbereich regelmäßig Trader an den Bildschirm, und das wird wohl auch so bleiben. Dennoch gibt es andere Spielwiesen, die zumindest zeitweilig ebenso lukrativ und auch noch gewinnträchtiger sein können. Darauf verweist die spanische Finanzmakleragentur Bulls & Bears SL (Hauptsitz in Valencia). Der Rohstoffbereich, so die spanischen Experten, werde von vielen Tradern sträflich unterschätzt. Hier gebe es exorbitante Chancen, auch über die Standardwerte Gold, Silber und Öl hinaus.

Binäre Optionen auf Rohstoffe im Trend

Der Rohstofftageshandel generiere teilweise höhere Gewinne als alle Forex-Chancen zusammengenommen, so ein Analyst des spanischen Dienstleisters. Das werde jedoch von Finanzbrokern viel zu wenig zu ihren Kunden transportiert, die über den Forex-Tellerrand daher nur selten hinausblicken. Möglicherweise hängt das auch damit zusammen, dass der Forexhandel, wenn es erst einmal begonnen wurde, durch die schnellen Intradaybewegungen die ganze Aufmerksamkeit eines Traders erfordert, während im Rohstoffhandel das Management längerfristiger Trends gefragt ist. Rohstoffkonten müssten daher professionell und auf lange Sicht gemanagt werden, so der Experte von Bulls & Bears. Gerade in den Jahren seit Ende 2011 liegen die Rohstoffe voll im Trend, als Renditeturbos erwiesen sich unter anderem die Agrartitel Weizen, Soja, Orangensaft, Zucker und Mais. Auch die Genussmittel Kaffee und Kakao warfen stattliche Erträge ab. Baumwolle wies in den letzten drei Monaten seit November 2013 einen stabilen Trend auf, hier sind allerdings – ebenso wie bei Orangensaft – die saisonalen Einflüsse stark zu beachten, was für ein gemanagtes Rohstoffkonto spricht. Das Management der Spanier verweist darauf, dass einige Kunden der Agentur Bulls & Bears in den Monaten seit September 2013 einen Gewinn von 50 Prozent allein mit konventionellen Rohstoffen verbuchen konnten. Das lag unter anderem an der konstanten weltweiten Nachfrage nach Agrarrohstoffen, an den Ernteergebnissen und an den Lagerbeständen. Diese Faktoren berücksichtigt ein Accountmanager, der ein Portfolio für einen Anlagekunden verwaltet. Auch mit Shortpositionen werde bei hohen Lagerbeständen gut verdient, so die Rohstoffanalysten.

Forexverwalter wechseln zu Rohstoffen

Bulls & Bears bezeichnet sich als „Dienstleister für Finanzdienstleister“, berät also auch Broker und Vermögensverwalter. Zu diesem Service gehören auch Rechtsfragen, unter anderem zu der Tatsache, dass viele kontoführende Rohstoffbroker inzwischen Einlagensicherungen anbieten und sich freiwillig den MiFid-Standards unterwerfen, also den von der EU-Kommission beschlossenen Richtlinien für den europäischen Finanzmarkt. Das lockt Finanzvermittler und Empfehlungsgeber zu Bulls & Bears und von dort zu den Rohstoffbrokern: Diese Dienstleister, meist Forexverwalter, sind dadurch wiederum imstande, ihren Kunden alternative Empfehlungen ohne großen Beratungs-, Organisations- und Haftungsaufwand zu geben. So manches falsch investierte Vermögen wurde wohl auf diese Weise in den letzten Wochen vor allzu herben Verlusten bewahrt. Auf dem Rohstoffsektor konnten sich beispielsweise diejenigen Anleger finanziell erholen, die mit den Währungsturbulenzen der jüngsten Zeit nicht mehr klarkamen, weil ihnen schlicht die Zeit für die permanente Marktbeobachtung fehlt.

Binäre Optionen auf Forex oder Rohstoffe oder beides?

Bulls & Bears empfiehlt keinesfalls, die Forex aufzugeben, denn man sei selbst in diesem Markt aktiv, so der spanische Analyst. Das Unternehmen, das außer in Spanien auch in Deutschland, Österreich, Großbritannien und den Beneluxländern Kunden betreut, verfügt über Account Controlling Systeme, die über abgesicherte Handelsstrategien, automatische Take-Profits und Risikobegrenzungen verfügen und damit auch kurzfristige Extremschwankungen intelligent ausnutzen können. Für die Forex setze man längst Expert Advisors ein, so der Accountmanager. Man wolle lediglich aktuell darauf verweisen, dass der Rohstoffhandel lukrative und komfortable Gewinnchancen generiere, die inzwischen mehr als nur eine Depotbeimischung ausmachen sollten. Immerhin gibt es an den Börsen immer wieder Megatrends, die über ein Jahrzehnt und länger anhalten können. So einen Trend könne man aktuell bei einigen Rohstoffwerten beobachten, die sich möglicherweise auch über Jahre gut entwickeln dürften. Hier ergibt sich für private Anleger die Chance, preisgünstige Openend-Zertifikate zu buchen, die den Einsatz in Jahresfrist vervielfachen.