S&P500 mittels binären Optionen traden

Der S&P500 (Standard & Poor´s 500) ist der am breitesten aufgestellte Aktienindex der Welt, er umfasst die 500 wichtigsten US-amerikanischen Werte. Er gehört zu den am meisten beachteten Indizes, die enthaltenen Werte erhalten ihr Gewicht nach ihrer Marktkapitalisierung. Es ist ein Kursindex, neben dem ein Total Return Index als S&P 500 Performanceindex existiert. Die Medien berücksichtigen fast ausschließlich den Kursindex, der im Gegensatz zum Performanceindex keine Dividenden berücksichtigt.

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Entwicklung des S&P500

Der Basiswert des S&P500 wurde am 31.12.1987 mit 247,08 Punkten festgesetzt, begründet wurde er allerdings schon 1923 mit weniger Werten, die 500 Werte umfasste er 1957. Man nahm wichtige Industrie-, Finanz-, Handels- und Technologieunternehmen auf, die heute an der NYSE und der NYSE Amex sowie der NASDAQ vertreten sind. Intention für die Entwicklung eines so breit aufgestellten Index´ war ein repräsentativer Querschnitt des amerikanischen Aktiengeschehens, das mehr als nur die 30 Werte des wesentlich älteren Dow Jones umfasst. Heute repräsentiert der S&P500 rund 75 Prozent aller US-amerikanischen Aktien beziehungsweise von deren Börsenkapitalisierung. Die Ratingagentur Standard & Poor´s, die den Index ins Leben rief, entscheidet auch über den Verbleib, das Verlassen schwacher oder die Aufnahme neuer Werte. Die auf den S&P 500 abgeleiteten Derivate (Indexoptionen) gibt es seit 1983, sie gehören zu den umsatzstärksten im globalen Börsengeschehen. Vom S&P 500 abgeleitet wird seit 1993 der VIX (CBOE Volatility Index), mit dem die Schwankungen an den US-amerikanischen Aktienmärkten zu messen sind. Historisch basiert der S&P500 auf einem statistischen Index, den eines der Vorläuferunternehmen von Standard & Poor´s – Standard Statistics – seit 1923 veröffentlichte und der anfangs 233, im Jahr 1941 (der Gründung von Standard & Poor´s) 416 und schließlich 1957 die heutige Zahl von 500 Unternehmen umfasste. Seinen größten Anstieg an einem Handelstag hatte der S&P 500 zurückgerechnet in den 1930er Jahren, den größten Crash erlebte er am Schwarzen Montag, dem 19.10.1987 mit 20,47 Prozent Verlust. Die 1.000-Punkte-Marke wurde 1998 geknackt, 2.000 Punkte überstiege der Index im Jahr 2000, danach gab es einen starken Rückgang im Zuge des Platzens der Dotcom-Blase.

S&P500: Welche Renditen sind möglich?

Mit der Veröffentlichung des Index´ mit 500 Werten im Jahr 1957 rechnete Standard & Poor´s aus Gründen des historischen Interesses den Index bis zum Jahr 1789 zurück und maß die Jahresrenditen. Demnach wäre die breite Masse der wichtigen amerikanischen Aktien im gesamten 19. Jahrhundert um rund 150 Prozent im Wert gestiegen (jährlich ~0,9%), im 20. Jahrhundert hingegen um 19.000 Prozent (jährlich um 5,4%). Die Jahresrenditen basieren auf der Kumulation des Index´, eine reine Durchschnittsrechnung durch einhundert Jahre wird nicht angestellt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es zwischen 1929 bis 1949 einen Bärenmarkt aufgrund der Weltwirtschaftskrise und des nachfolgenden Zweiten Weltkrieges, der Index wuchs nur sehr wenig, was der S&P500 seit den 1950er Jahren mit ~8,7% p.a. deutlich übertrumpfte.