Forex Broker für Einsteiger

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Wer mit dem Forex Handel beginnt, stellt an den Forex Broker wie XTrade nicht dieselben Ansprüche wie ein fortgeschrittener Trader. Ein Liquiditätspool des STP-Brokers oder die Markttiefe eines ECN-Brokers interessieren den Einsteiger wenig. Auch automatisierte Handelssysteme wird er wahrscheinlich nicht nutzen. Viel wichtiger sind ihm das seriöse Auftreten des Brokers und seine verlässlichen Handelskonditionen. Ein eventueller Neukundenbonus, wie ihn manche Forex Broker anbieten, sollte der Einsteiger unter Umständen außer Acht lassen, denn die Auszahlungsbedingungen wird er zumeist nicht erfüllen können.

Die wichtigsten Bedingungen an der Forex Broker für Einsteiger

Die wichtigsten Konditionen des Forex Brokers dürften für einen Einsteiger die folgenden sein:

  • Eröffnung des Handelskontos mit geringer Mindesteinzahlung
  • Kundensupport in Deutsch
  • Handelsplattform mit Hilfe-Tools
  • Demokonto
  • Einlagensicherung
  • Regulierung und Transparenz

Ein sogenannter Market Maker als Broker ist für Einsteiger immer empfehlenswert. Das sind Broker, die kontinuierliche Geld- und Briefkurse sichern und Ungleichgewichte durch eigene Handelsaktivitäten ausgleichen. Der Broker “macht den Markt”. Im Gegensatz dazu gibt es ECN Broker, die in einem elektronischen Netzwerk zwischen großen Marktteilnehmern ausschließlich deren Liquidität blitzschnell steuern, und das im Milliardenbereich, wie er an der Forex gehandelt wird. Doch das ist für gering kapitalisierte Neulinge nicht interessant. ECN-Broker arbeiten mit variablen Spreads je nach Liquiditätszuflüssen, wovon die großen institutionellen Investoren profitieren. Der kleine Trader möchte aber lieber mit festen Spreads operieren und sich darauf verlassen, dass sein Broker als Market Maker die Ausführungen zu den festen Geld- und Briefkursen stets garantieren kann.

Gebührenmodell muss klar sein

Seriöse Forex Broker listen alle Gebühren wie den Spread, Transaktionskosten oder auch Inaktivitätsgebühren übersichtlich auf. Wenn das nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, sollten Trader vorsichtig werden. Wichtig sind neben den Spreads auch die Mindesteinzahlung auf das Konto und der Mindesteinsatz pro Trade. Übrigens gibt es Discounter, die keine Mindesteinzahlung und auch keinen Mindesteinsatz verlangen und das CFD- oder Knock-out-Trading an der Forex ermöglichen, das mit wenig Kapital möglich ist. Auch Inaktivitätsgebühren gelten als überholt.

Dafür bieten die Discounter keine Boni an, auf die Anfänger aber ohnehin verzichten können, manchmal hakt bei ihnen auch der Support. Er ist zwar prinzipiell da, aber gelegentlich nicht erreichbar, wenn man ihn braucht. Ein Vorteil wäre wiederum, dass Discounter keine Auszahlungsgebühren erheben. Wenn ein Trader nicht glaubt, dass er laufend mit dem Support reden muss, wäre der Discounter (etwa flatex) zu empfehlen. Das sind keine spezialisierten Forex-Broker, Trader können dort alles handeln. Welcher Broker auch immer gewählt wird: Die Trader müssen darauf achten, dass wenigstens die Handelsoberfläche und die Geschäftsbedingungen in Deutsch zur Verfügung stehen.

Einlagensicherung und Regulierung

Seriöse Forex Broker unterliegen der Regulierung durch eine europäische Finanzmarktbehörde, im Idealfall bieten sie eine Einlagensicherung an. In Deutschland liegt diese bei 20.000 Euro für Devisengeschäfte. Die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro betrifft Spareinlagen (Sichteinlagen), dazu gehören die Forex Geschäfte nicht. In Großbritannien bieten Broker eine Einlagensicherung bis 85.000 Pfund (rund 100.000 Euro) auch für Forex Handelsaktivitäten an. Die in Zypern registrierten Forex Broker bieten dieselbe Einlagensicherung wie die deutschen Broker, also 20.000 Euro.

Datenfeed und Demokonto

Wer als Einsteiger einen Forex Broker wählt, sollte auf ein kostenloses Demokonto (Metatrader 4) viel Wert legen. Diese arbeitet idealerweise mit einem sehr genauen Datenfeed, der dem des Live-Kontos gleichkommt. Vielfach gibt es hier Differenzen, des Weiteren sind bei einigen Forex Brokern kostenlose Demokonten nur über einen sehr kurzen Zeitraum (meist 14 Tage) nutzbar. Das bringt dem Trader nicht sehr viel. Wiederum sei auf die Discounter verwiesen, die in der Regel keine Demokonten anbieten, dafür aber keine Mindesteinlagen und -einsätze verlangen. Ihre Datenfeeds für das Live-Konto sind aber absolut in Ordnung. Der Trader muss sich nun entscheiden, ob er einen spezialisierten Forex Broker wählt, an den er dann die Anforderung eines vollwertigen Demokontos stellen sollte, oder gleich zum Discounter und zum CFD- oder Knock-out-Trading wechselt

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